Life Kinetik

schnell und einfach erklärt


Ein spaßiges Bewegungsprogramm zur Gehirnentfaltung

"Das braucht ja wohl ein jeder!"
―Rosi Mittermaier

Deutschlands erfolgreichste Skirennläuferin aller Zeiten, über Life Kinetik

"Life Kinetik ist eines der spannendsten Dinge, die ich die letzten Jahre rund um meinen Job entdeckt habe."
Jürgen Klopp
Fussballtrainer



Wie funktioniert Life Kinetik?

Das Gehirn ist verantwortlich für unsere Leistungsfähigkeit. Dieses Training ist eine Kombination aus ungewöhnlichen koordinativen Bewegungen, Wahrnehmung und kognitiven Aufgaben.
Es hilft, das schlummernde Potential des Gehirns zu aktivieren und zu nutzen. Gleichzeitg werden neuronale Verbindungen gestärkt und neue geschaffen.
Neurowissenschaftliche Befunde und Zusammenhänge verweisen darauf, dass Dopaminausschüttungen solche Vorgänge synaptischer Plastizität fördern und motorsche Lernvorgänge auslösen können (Beck, 2008; Beck & Beckmann, 2009a). Mehr neuronale Verbindungen führen zu einer Leistungssteigerung im Alltag.

Hierbei scheint die Neuartigkeit der Bewegungsaufgabe und der unerwartete Bewegungserfolg eine zentrale Rolle zu spielen. Dies bedeutet, dass die überraschend erfolgreiche Bewältigung einer neuartigen Bewegungsaufgabe im Gehirn strukturelle Veränderungen in Gang setzt. Um kontinuierlich neronale Lerngänge zu provozieren, sind somit insbesondere neuartige und ungewohnte Bewegungsaufgaben anzusteuern, wobei ein Aufgabenwechsel erfolgen sollte, sobald im Üben eine Routine auftritt (Life Kinetik - Bewegung macht Hirn, Horst Lutz).

Bei Life Kinetik geht es nicht ums Können! Im Gegenteil - scheitern ist erlaubt! Die Übungen sind ein Mittel zum Zweck - durch sie soll eine bessere Vernetzung und damit auch eine bessere Nutzung aller Areale des Gehirns erreicht werden. Trainiert werden alle Bereiche - flexible Körperberherrschung, visuelle, audio-rhythmische und somato-sensorische Wahrnehmung sowie die kognitiven Fähigkeiten. Die Übungen haben nichts mit den Aufgaben des täglichen Lebens zu tun, sie sollen lediglich neue neuronale Verbindungen auslösen. Deshalb ist es nicht notwendig, diese Aufgaben zu automatisieren. Das unterscheidet Life Kinetik von allen anderen Trainingsmethoden!

Fakt ist, dass Gehirnzellen absterben. Aber unser Gehirn stellt uns jeden Tag neue zur Verfügung. Das Absterben der Gehirnzellen kann man nicht verhindern, aber jeder kann dafür sorgen, dass die neuen bleiben und mit ihnen die kognitive Reserve aufgefüllt wird. Dies ist übrigens unsere einzige Möglichkeit, demenzielle Erkrankungen vorzubeugen bzw. hinauszuschieben. Wenn wir unsere „Komfortzone“ nicht verlassen und immer nur Dinge machen, die wir eh schon können, greifen wir auf das bereits vorhandene Potential zurück. Das heißt, um die neuen Gehirnzellen zu fördern, muss ich etwas Neues ausprobieren! Das Dilemma an unserem Gehirn ist, dass es seine Leistungsfähigkeit nur dann erhält oder verbessert, wenn wir es mit unbekannten Aufgaben fordern. Am besten jeden Tag!

Das „Denken“ empfinden manche als anstrengend. Prof. Dr. Dr. Roth von der Universität Bremen (2015) drückt das so aus: „Das Denken sollte gern auch mal qualvoll sein, hin und wieder muss es sogar wehtun. Nur durch die Anstrengung, werden bestimmte Botenstoffe wie Dopamin und Acetylcholin im Gehirn ausgeschüttelt – diese fördern die Plastizität des kognitiven Systems, insbesondere das Gedächtnis.“ Die Übungen machen komischerweise aber auch Spaß. Ist das nicht ein Widerspruch? Wie kann etwas, was qualvoll ist, sogar wehtut, auch Spaß machen? Mit qualvoll ist eher der Start des Denkvorgangs gemeint. Manchmal muss man sich überwinden und durchringen, mit etwas zu beginnen, um dann festzustellen, dass es auch Freude bereitet (Buch von Horst Lutz „Life Kinetik – Bewegung macht Hirn).

Was können Sie erwarten?

Jede Menge Lachen, Spaß und Freude! Das Bewegungsprogramm schafft neue Verbindungen zwischen den Gehirnzellen
und erhöht somit auf höchst amüsante Weise den Handlungsspielraum in allen Lebensbereichen. Life Kinetik ist Prävention gegen Burnout und Alzheimer! Dabei ist es völlig egal, ob die Teilnehmer 8 Jahre oder 80 Jahre alt sind.